Welche Aufgaben haben externe Datenschutzbeauftragte?

Externe Datenschutzbeauftragte haben die selben Pflichten, wie „normale“ betriebliche Datenschutzbeauftragte, aber es können sich bei diesem darüber hinaus weitere Pflichten aus dem geschlossenen Dienstleistungsvertrag ergeben.

Es ist jedoch darauf zu achten, dass keine Dienstleistungen vereinbart werden, die in einem Interessenkonflikt zur Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten stehen. Das kann z.B. bei IT-Dienstleistern und Systemhäusern schnell der Fall sein.

Die Aufgaben des externen Datenschutzbeauftragten richten sich grundsätzlich nach § 4g BDSG:

  • Der Beauftragte für den Datenschutz (Datenschutzbeauftragter) wirkt auf die Einhaltung dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz hin.
  • Er hat insbesondere die ordnungsgemäße Anwendung der Datenverarbeitungsprogramme, mit deren Hilfe personenbezogene Daten verarbeitet werden sollen, zu überwachen.
  • Er hat die bei der Verarbeitung personenbezogener Daten tätigen Personen durch geeignete Maßnahmen mit den Datenschutzvorschriften und mit den jeweiligen besonderen Erfordernissen des Datenschutzes vertraut zu machen (d.h. Datenschutzschulungen durchzuführen und Datenschutzinformationen zu erstellen).
  • Der Beauftragte für den Datenschutz macht das Öffentliche Verfahrensverzeichnis auf Antrag jedermann in geeigneter Weise verfügbar.

nach oben